in einem Zug durch Nordkorea

AUSTELLUNG l KOMMENDE

Sich ein eigenes Bild machen,

vom Land Nordkorea, seiner Natur und seinen Menschen, das warund ist direkt vor Ort für einen Europäer aus der westlichen kapitalistischen Hemisphäre sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Zum einen dringen nur wenige Informationen und Bilder zu uns vor, die über militärische Raketentests und Drohgebärden sowie politische Massenaufmärsche hinaus-gehen, zum anderen bestehen so gut wie keine Möglichkeiten, sich individuell und frei im

Land zu bewegen.

 

Ralf Kutschke, Fotograf

reiste im Oktober 2015 mit der Absicht, sich ein eigenes Bild vor Ort zu machen, in einem Sonderzug von der chinesischen Grenze im Norden bis in die Hauptstadt Pjöngjang und weiter an die hochgesicherte Grenze zu Südkorea nach Panmunjom. Die mehrtägige Zug-fahrt führte durch ein wildes, gebirgiges und unverbautes Land, entlang der rauen Ostküste am Japanischen Meer, vorbei an vielen meist nur von Hand bearbeiteten Reis- und Mais-feldern, durch kleine und größere Ortschaften und Städte, die stark von der Staatsdoktrin der kollektiven Verehrung des herrschenden Kim-Clans geprägt sind, und vorbei an den oftmals über die unbekannten Besucher überraschten und erstaunten Einheimischen.

 

Neugierig war der reisende Fotograf vor allem auf die Reaktion der Nordkoreaner auf dem Land, die bisher nur selten mit Besuchern aus dem Westen in Kontakt kommen (dürfen).

Die oftmals nur Augenblicke dauernden Begegnungen waren meist geprägt von ungläubiger Überraschung, von Neugier und Freude im Wechsel, gepaart mit traditionell asiatischer Zurückhaltung, aber auch – vielleicht staatlich verordnetem – Misstrauen.

 

Dieser Kontrast fasziniert den Fotografen, der Sie einlädt auf eine Reise mit Einblicken in eine für unsere Augen und Vorstellungen sehr fremdartige Welt und Ihnen die Möglichkeit eröffnet, sich ebenfalls ein (erstes) eigenes Bild vom Leben in einem noch sehr unbekannt-en Land unserer Erde zu machen. Steigen Sie ein!

 

 

Getting a real „in-person“ picture

of North Korea – its nature and people – has been, and continiues to be, very difficult for Europeans from the Western capitalist hemisphere, if not possible. 
Firstly, because very little information and pictures pass through to us that go beyond news about military missile tests, sabre-rattling, or political mass marches; and secondly, there are virtually 
no options to move freely and autonomously within the country.

 

Ralf Kutschke, a photographer

traveled to North Korea in October 2015 with the intent to make his own impression on the spot.
He traveled via a special train from the Chinese Border in the north, to the capital city, Pyongyang, and on to Panmunjeom, the high-security border to South Korea. 

The multi-day train ride follows a route that is wild with mountainous and natural landscape along the rough coast on the Sea of Japan. The many people Kutschke passed mostly worked with their hands in rice and corn fields. Traveling through both small and larger towns and cities, he saw much are strongly shaped by the state doctrine of the collective worship of the ruling Kim clan. 
Astonished locals often times gazed – surprised and curious – at the foreign visitor. 



 

Curious was the traveling photographer mainly on the reaction of the North Koreans in the country, which so far rarely come into contact with visitors from the West. The often momentary encounters were mostly characterized by incredulous surprise, of curiosity and joy alternately, paired with traditionally Asian restraint, however also - perhaps state-regulated - mistrust.


 

This contrast fascinates the photographer, who invites you to a journey with insights into a world very strange to our eyes and imaginations and to give you the opportunity to make a (first) own picture of life in a still very unknown country of our earth. Get on to this journey, which is possible from April 20 to May 18, 2018 in the ARTIST HOMES in Berlin!

Nordkorea-Dialog: Fr, 11. Mai 2018, 18:00

 

Ralf Kutschke und Rainer Rippe schildern ihre Eindrücke aus Nordkorea,

sprechen über aktuelle Entwicklungen und beantworten Ihre Fragen.

Rainer Rippe ist Politikwissenschaftler und hat sieben Jahre in Korea gelebt.

Von 2012 bis 2016 war er für die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Seoul tätig und hat Projekte in Nordkorea organisiert.

Künsntler

 

Ralf Kutschke Fotograf

 

 

Dauer

 

Fr, 20. Apr 2018 - Mi, 18. Mai 2018

 

 

Öffenungszeiten

 

Mo - Sa, 11:00 - 19:00 (Freitages geschlossen)

 

 

Vernissage

 

Fr, 20. Apr 2018, 20:00

 

 

Finissage

 

Fr, 18. Mai 2018, 20:00

 

 

Spezielle Veranstaltung

 

Nordkorea-Dialog

Fr, 11. Mai 2018, 18:00

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